Nachdem ich sonst immer mit dem Backofen gedörrt habe, bin ich nun seit etwa Mitte August die glückliche Besitzerin eines Dörrgerätes, das ich kurz vorstellen möchte.

Fast ganz ohne Plastik

Bei der Wahl des Gerätes war mir in erster Linie wichtig, dass das Gerät – insbesondere die Einschübe – nicht aus Plastik sind. Mit diesem Kriterium vor Augen war die Qual der Wahl überschaubar und ich bin jetzt also die stolze Besitzerin eines Klarstein-Dehydrators, der – mit Ausnahme des Bedienpanels und ein paar Griffen – fast ausschließlich aus Edelstahl besteht.

Trocknet sicher in Rohkost-Qualität

Außer der Tatsache, dass der Dörrautomat aus Edelstahl gefertigt ist, hat er für mich noch den Vorteil, dass die Temperatur in 7 Stufen von 35 bis 68 °C wählbar ist. Gefühl. Die untersten 3 Stufen sind 35 °, 41 ° und 46 ° Celsius.

Geräumiges Dörrgerät

Ein weiterer Vorteil dieses Dörrgeräts ist seine Größe. Es besitzt 10 Einschübe von etwa 40,5 x 36 cm.

Nachteile

Apropos Einschübe: Hier sind wir auch bei den Nachteilen. Die Einschübe sind aus Edelstahlgitter, 5 engmaschige Einschübe und 5 weitmaschige Einschübe.

Allerdings sind selbst die engmaschigen Einschübe nicht feinmaschig genug, um beispielsweise frischen Teig für Kräcker oder frisches Fruchtmus für Fruchtleder darauf zu verteilen. Für diese Dinge trockne ich die ersten Stunden auf einem leicht eingeölten Backpapier, das ich dann nach ein paar Stunden entferne, wenn die Masse anfängt, fest zu werden. Dann trockne ich direkt auf dem Edelstahlgitter weiter.

Bei den weitmaschigen Einschüben beträgt die Maschenweite deutlich über 2 cm und ist damit so groß, dass kleineres Trockengut (wie z.B. Süßkartoffel-Chips) einfach hindurchfallen würde. Für sehr viele Aufgaben können die weitmaschigen Einschübe also nur mit Backpapier verwendet werden.

Und noch ein Nachteil, der mir persönlich zwar nicht so viel bedeutet, der für andere aber eventuell eine größere Rolle spielt. Dieser Dehydrator sieht aus, als wäre er in irgendeiner Metallwerkstatt mal eben so zusammengebaut worden – ohne jedes Gefühl für Finish oder gar Design. Er tut seinen Dienst, und den tut er überaus gut – aber eine Schönheit ist dieser Dörrautomat wirklich nicht, und dass er aufgrund seiner Größe in einer Küche auch nicht unbemerkbar bleibt, lässt diesen Umstand noch mehr ins Gewicht fallen.

Aber: Auf dem Bild oben sieht es so aus, als ob die Einschübe sich biegen. Da hat mir aber nur meine Kamera einen Streich gespielt – die Einschübe sind schon flach.

Dörrautomat bzw. Dörrgerät - Edelstahl - Rohkost-Qualität

Mein neuer Dörrautomat von Klarstein, der bei 35 Grad sicher in Rohkost-Qualität trocknen kann und fast vollständig aus Edelstahl ist. Aber natürlich kann man auch höhere Temperaturen einstellen.